Fachausschuss der Stadt Lüneburg präsentiert Entwurf einer Anlage für die Opfer der NS-Psychiatrie

von freakoutcrazy

Vor mehr als 70 Jahren wurden ihre Leichname verscharrt, weil sie als „lebensunwert“ galten. Jetzt sollen die mehr als 350 Opfer der sogenannten Kindereuthanasie eine würdige Gedenkstätte erhalten. Die Kinder waren im Nationalsozialismus Psychiatriepatienten der damaligen Heil- und Pflegeanstalt. Sie wurden von Ärzten und Pflegern mittels Mangelernährung und Überdosen des Schlafmittels Luminal ermordet, anschließend auf dem Anstaltsfriedhof verscharrt, der heutige Friedhof Nord-West auf Höhe Gut Wienebüttel. Im Grünflächen- und Forstausschuss wurde jetzt ein gemeinsamer Anlagen-Entwurf der Stadt sowie der Arbeitsgruppe (AG) Bildungs- und Gedenkstätte „Opfer der NS-Psychiatrie“ der Psychiatrischen Klinik Lüneburg für alle Opfer vorgestellt.

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