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Blog des AK Psychiatriekritik der NFJ Berlin

Kategorie: Mentalismus

Vortrag „Die zerbrechliche Frau – Kritik an der Psychopathologie in feministischen Räumen“

Triggerwarnungen haben sich ebenso etabliert wie Awareness-Strukturen.

Was bedeutet diese Entwicklung? Für wen sind diese Strukturen und Ansätze (tatsächlich) gedacht?

In feministischen Räumen werden zunehmend Methoden der Psychologie übernommen. Individuelle Emotionen stehen im Vordergrund – ohne dass diese in die Prozesse eingebunden werden, in denen sie her(r)gestellt werden. Verhalten und Empfinden werden selbst in feministischen Räumen pathologisiert (für krank erklärt) und das Sprechen über (sexualisierte) Gewalt auf Psychotherapien ausgelagert.
Welche Emotionen sind erlaubt? Welches Bild von Frauen wird in diesen Entwicklungen reproduziert? Welche Umgänge mit Gewalterfahrungen sind gestattet?

Es geht im Vortrag um eine Kritik daran, Frauen für krank und zerbrechlich zu erklären und wie dies in feministischen und linken Räumen häufig reproduziert statt hinterfragt wird.

Es wird einen längeren Input geben, in Diskussionen wird es aber auch Raum geben, sich zu streiten und sich gemeinsam kritisch mit der
Thematik auseinanderzusetzen.

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The Proactive Search for Mental Illnesses in Children

Part one of a two-part Mad In America investigation into the expansion of psychological screening and electronic surveillance of children and youth.

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Contest to Reduce Implicit Racial Bias Shows Empathy and Perspective-Taking Don’t Work

NCAA college basketball isn’t the only hot competition involving a team from the University of Virginia.  UVa Psychology Professor Brian Nosek is one of three founders of Project Implicit, a collaborative nonprofit dedicated to the study of implicit social cognition — how unconscious thoughts and feelings can influence attitudes and behavior.

Prof Nosek is also heavily involved in the Open Science and Replication movements. Along with graduate student Calvin Lai, he led a multinational group of 22 other researchers in a competition to see who could devise the best intervention to reduce racial bias scores on a widely administered implicit test, the race IAT (Lai et al, 2014).

The Implicit Association Test (IAT) is a mainstay of social psychology research that assesses implicit (unconscious) attitudes towards outgroups (based on race, sexual orientation, body size, age, etc.), stereotypes (e.g., men are in science, women are in arts/humanities), opposing ideologies (e.g, Democrat vs. Republican), and a staggering array of other binary preferences (Classical-Hip hop IAT, Astrology-Science, Britney Spears-50 cent, Boxers-Briefs, Harry Potter-Lord of the Rings and on and on).

Or does it… ? There have been some vocal critics of the IAT over the years who have questioned what the test actually measures. I’ll return to this point later, but for now let’s look at the impressive aspects of the new paper.

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Self Help is no help for inequality

For all the howls of rage from plutocrats like Tom Perkins and Ken Langone over possible tax rate increases, there has been relatively little public anger about the increasing wealth disparity in the United States — especially compared to the past.

During the Progressive era in the early 20th century and the Great Depression, we saw violent strikes and marches on Washington. These days, we have an army of sometimes-intemperate bloggers and a labor movement so bereft the United Auto Workers union recently failed to mobilize workers in a Volkswagen factory in Chattanooga, Tennessee. Occupy Wall Street, meanwhile, is now a distant memory, even as more than half of all Americans say they believe the nation remains in an economic recession.

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Runde 3, the last one. Warum ich nicht mehr zu Selbstfürsorge(kritik) bloggen werde

Ich beschäftige mich schon eine ganze Weile nicht mehr mit Selbstfürsorge(kritik), doch auf meinen letzten Text vom Oktober 2013  gab es in den letzten Wochen drei mir bekannte Bezüge. Das ist schön, weil ich mag wenn meine Texte Reibungsfläche bieten und freue mich, dass dieser Text doch länger in manchen Köpfen blieb. Ich danke! Ich dachte heute: vielleicht schreibe ich auch nochmal einen letzten Text zum Thema. Ich orientiere mich auch bei diesem Text nicht wirklich an den aktuellen, sondern mehr an einem Eindruck. Da ich in letzter Zeit viel lieber mit Haraway[LINK) spiele, soll sie mich auch hier begleiten, mit den drei Begriffen: Verortung, Verantwortung, Handlungsfähigkeit.

 

Verortung: (Ein)geständnisse und Veränderungen

 

An mich wurde öfters herangetragen, dass ich deutlicher machen sollte, was meine Perspektive ist. Das stimmt. Ich schreibe aus einer weiß-beschränkten Situierung heraus und das wird nicht immer deutlich. Ich schreibe aus genau einer Perspektive, nämlich meiner, und ja, ich adressiere in meiner Kritik vornehmlich weiße Feminist_innen, was ich klarer hätte benennen sollen, ich dachte es versteht sich von selbst, dass ich nicht in der Position bin, Personen zu kritisieren, die mit einer Situation umgehen müssen, die durch mich und meine Privilegien mitverursacht wird.

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